Am 24.09. um 18.00 Uhr fand in Hannover´s Innenstadt die „Demonstration für die Meinungsfreiheit statt“.
Bei leichtem Nieselregen (der glücklicherweise erst nach dem Ende der Demo deutlich stärker wurde) fanden sich ca. 40 Personen am Schillerdenkmal ein, um für die Meinungsfreiheit Gesicht zu zeigen.
Die Veranstalter legten bereits im Vorfeld allergrössten Wert darauf, dass die Kundgebung nicht von irgendwelchen Extremisten für deren Zwecke instrumentalisiert wird.
Insofern sind die Veranstalter auch fest davon ausgegangen, dass ausschliesslich demokratische Bürgerinnen und Bürger an der Demo teilnehmen werden.
Dieses hat sich dann, als sich die Teilnehmer nach und nach am Schillerdenkmal einfanden, auch bestätigt.
Einige Meter vom Treffpunkt entfernt verfolgten einige bekannte hochrangige hannoversche DGB Funktionäre die Zusammenkunft der Demoteilnehmer.
Gab es einen bestimmten Grund dafür, dass alle drei den gleichen “bunt statt braun” Anstecker trugen?? Wenn ja: Welchen??
Die Zusammenkunft demokratischer Bürgerinnen und Bürger einige Meter weiter am Schillerdenkmal kann es jedenfalls nicht gewesen sein!
Die freundliche Einladung, doch ruhig etwas näher zu kommen statt so abseits zu stehen, wurde ziemlich schroff mit einem “wir stehen, wo wir wollen” zurückgewiesen.
Gegen 18.10 setzte sich der Trauermarsch dann, begleitet von Polizei und einigen Fotografen und von den Hannoveranern mit grossen Interesse verfolgt, in Richtung Georgsplatz in Bewegung.
An der Spitze des Trauermarsches gingen der Veranstalter Rainer Zenker und WfH (Wir für Hannover) Ratsherr Jens Böning (mit einem großen Blumengesteck in der Hand). Viele der Teilnehmer hielten ein Grablicht in den Händen, dazu Plakate wie “Meinungsfreiheit ist kein Verbrechen” oder auch “Meinungsfreiheit muß auch für politisch unbequeme Meinungen gelten”
Am Georgsplatz Nr.5, vor der Filiale der Bundesbank, wurden die Teilnehmer der Kundgebung von einigen wenigen autonomen Linksextremisten “empfangen”.
Die wenigen, teils sehr jungen Leute entrollten ein grosses Tranzparent mit der Aufschrift “Den rechten Vormarsch stoppen”.
(Nicht “den rechtsextremen Vormarsch stoppen…- sondern den “rechten” Vormarsch stoppen”)
Eine Aufklärung über den Unterschied von “rechts” und “rechtsextrem” oder “rechtsradikal” wäre hier sicherlich einmal hilfreich.
Die sog. “Gegendemonstration” der linksextremistischen Antifa war ebenso nicht nachvollziehbar wie die Anwesenheit der 3 DGB Funktionäre, die den Beginn des Treffens am Schillerdenkmal beobachteten.
Wäre es eine rechtsextreme Demo gewesen…, und hätten dort irgendwelche Rechtsextremisten oder Neonazis oder was auch immer teilgenommen… – dann hätte man all das noch irgendwie nachvollziehen können.
Aber so?? Was sollte das??
Welchen tieferen Sinn macht es, wenn einige Kinder und Jugendliche, die sicherlich leider gerade krank oder anders verhindert waren, als in der Schule die Grausamkeiten des kommustischen Unterdrückungsregimes durchgenommen wurden, direkt neben einer Gruppe ganz normaler Bürger ein grosses blaues Antifa-Transparent enthüllen?
Die Teilnehmer der Kundgebung liessen sich von all dem jedenfalls nicht beirren:
Vor dem Eingang der Bundesbank wurde das Gesteck niedergelegt (Trauerflor mit der Aufschrift “Wir trauern um die Meinungsfreiheit”).
Im Anschluss daran richteten der Veranstalter Rainer Zenker und Jens Böning einige Worte an die Teilnehmer der Veranstaltung. (Eine der beiden Reden finden Sie etwas weiter unten unter “Nachlese zur Demo…”!)
Beide Reden wurden vollständig mitgefilmt. Wir hoffen, das sie in Kürze online zur Verfügung stehen werden.
Gegen 19.00 Uhr war die Kundgebung beendet.
Die Berichterstattung…:
Ein riesengroßes Dankeschön geht an die HAZ für ihren hervorragenden und absolut fairen Bericht!
Doch auch die Linksextremisten waren sehr fix und haben bereits am Abend des 24. September einen sehr vielsagenden Artikel zur Kundgebung in Hannover ins Internet gestellt.
Würden Sie Ihre Mitmenschen als “Kreaturen” bezeichnen?
Sehen Sie. Wir auch nicht.
Doch ausgerechnet die, die bei Themen wie Toleranz und Menschenrechte immer mit am lautesten schreien, haben es fertig gebracht, in einem zutiefst menschenverachtenden Beitrag die Teilnehmer der Kundgebung als “Kreaturen” zu bezeichnen.
Der Begriff von der “spiessigen WfH Baggage” klingt dagegen noch fast harmlos.
Da die Linksextremisten scheinbar keine vernünftigen Argumente gegen die WfH haben, wurden zum wiederholten Male uralte, mehr als 21 Jahre zurückliegende Fakten aufgetischt (die hier übrigens auch gar nicht bestritten werden…!)
Wir bedanken uns auf jeden Fall noch einmal ganz herzlich bei allen Menschen, die die Kundgebung mit Worten oder auch aktiv mit unterstützt haben.
Und selbstverständlich geht ein grosser Dank an die Polizei, die für die Sicherheit garantiert hat.
Wir werden auch in Zukunft nicht schweigen! Versprochen!





